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25.01.2026
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Verkehrsbetriebe

Frankfurt: SkyLine-Bahn zum Terminal 3 erhält Betriebszulassung
05.12.2025

 


Die verkehrstechnische Erschließung des im Bau befindlichen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen hat damit einen entscheidenden Schritt genommen.


Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Betriebszulassung für die neue SkyLine-Bahn erteilt. Harald Rohr, Geschäftsführer der Fraport Ausbau Süd GmbH, verkündete diesen wichtigen Meilenstein auf dem Business-Netzwerk LinkedIn. Die Genehmigung gilt als Voraussetzung für die baldige Inbetriebnahme des vollautomatischen Transportsystems, das Terminal 3 mit dem bestehenden Flughafenbereich verbinden wird.

Die neue fahrerlose Bahn ergänzt das bereits existierende SkyLine-System, das primär Transitreisende zwischen den Terminals 1 und 2 befördert. Die neue Linie hingegen wird auf einer eigenen, 5,6 Kilometer langen Trasse verkehren. Sie soll Reisende, Besucher und Beschäftigte innerhalb von nur rund acht Minuten vom Fern- und Regionalbahnhof im Norden des Flughafens zum neuen Terminal 3 im Süden bringen. Die Strecke verläuft von einer neuen Station an Terminal 1 über Terminal 2 entlang der Bundesautobahn A5 bis zum Zielpunkt.

Die neue Bahn, deren Züge von Siemens Mobility geliefert wurden, ist für eine hohe Taktfrequenz von zwei Minuten ausgelegt und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 80 km/h. Mit dieser Leistung kann das System mehr als 4.000 Passagiere pro Stunde und Richtung befördern und soll so Anschlusszeiten von 45 Minuten gewährleisten. Dies ist von zentraler Bedeutung, da Terminal 3 auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis entsteht und durch zwei Start- und Landebahnen vom restlichen Flughafenareal getrennt ist.

Die behördliche Zulassung markiert einen der letzten großen Schritte vor der geplanten Eröffnung des neuen Terminals im Jahr 2026. Das Terminal 3, eines der größten privat finanzierten Infrastrukturprojekte Europas, soll nach seiner Fertigstellung die jährliche Kapazität des Frankfurter Flughafens erheblich steigern. Die erfolgreiche Zulassung der Bahn bestätigt die Funktionalität des komplexen Transportsystems und ist damit ein positives Signal für den weiteren Projektfortschritt.

Die Airval-Züge (Val, französisch für „leichtes automatisches Fahrzeug“) basieren auf dem Neoval und werden gummibereift durch eine Mittelschiene geführt und kommen ohne elektrische Versorgung zwischen den Stationen aus.