Verkehrsbetriebe
Deutsche Bahn: Aufsichtsrat beschließt Neuaufstellung der InfraGO im Vorstand05.12.2025
In seiner Sitzung am 03.12. hat der Aufsichtsrat einer neuen Organisationsstruktur der DB InfraGO AG zum 1. Januar 2026 mit sechs statt acht Vorstandsressorts zugestimmt und neue Vorstandsmitglieder bestellt.
Dr. Imke Kellner übernimmt als Vorständin das neue Ressort Fahrweg. Die promovierte Maschinenbau-Ingenieurin wechselte 2023 zur DB InfraGO und leitete seitdem das Anlagen- und Instandhaltungsmanagement Ost. Sie war zuvor jahrelang im produktionstechnischen Bereich unter anderem als Werkleiterin und Geschäftsführerin tätig.
Als Vorständin des Ressorts Personenbahnhöfe wurde Dr. Katja Hüske berufen. Derzeit ist sie in Personalunion Leiterin Grundsätze Infrastrukturplanung und -projekte und Leiterin Infrastrukturprojekte Nord. In ihren mehr als 20 Jahren bei der Deutschen Bahn war sie in verschiedenen Funktionen und Geschäftsbereichen, u. a. bei der DB ProjektBau GmbH und der DB Engineering & Consulting, tätig.
Sie folgt auf Ralf Thieme, der das Ressort Personal übernimmt. Vor seiner Berufung als Vorstand Personenbahnhöfe in der DB InfraGO AG verantwortete er vier Jahre das Personalressort bei der DB Station&Service AG. Er ist seit 2002 bei der DB und war in verschiedenen Funktionen im Personalbereich tätig. Er tritt die Nachfolge von Heinz Siegmund an, der Ende des Jahres in den Ruhestand eintritt.
Gerd-Dietrich Bolte wird Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte. Bolte ist seit 1996 in verschiedenen leitenden Funktionen im DB-Konzern tätig, u.a. als Leiter Investitionscontrolling und als Bereichsleiter Projektmanagement und CIO bei der DB ProjektBau GmbH. In den letzten zehn Jahren verantwortete er Großprojekte und Infrastrukturprojekte in der Region Mitte.
Dr. Philipp Nagl als Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG und Jens Bergmann als Vorstand Finanzen/Controlling bleiben in ihren bisherigen Funktionen.
„Mit der Neuaufstellung machen wir einen weiteren Schritt hin zu einer starken Organisation: mit einer schlanken Führungsstruktur, mehr unternehmerischer Verantwortung vor Ort und klarer Zuständigkeit für unsere Produkte in den jeweiligen Ressorts“, kommentiert Philipp Nagl.

